Speichern von Fotos mit einem NAS von Synology

Heutige Digitalkameras liefern große Datenmengen und Speicher ist so günstig wie noch nie. Wie also halte ich meine Daten sicher und flexibel? Ich persönliche verwende ein NAS von Synology. Hier habe ich einen flexiblen und sicherten Datenspeicher ohne meine Daten in fremde Hände zu geben.

Zugegeben, es gibt sicherlich günstigere Varianten des Speicherns von Daten und Fotos. Für mich stellt ein NAS aber die beste Lösung da.
Hier die Erklärung und eine Beschreibung, wie ich meine Daten halte und praktisch von jedem Ort Zugriff darauf erhalte.

Die Ausgangslage

Es ist ja so, dass jeder (Hobby) Fotograf mit der Zeit ein riesiges Konvolut an Bildern beherbergt. Die Daten kann man dann natürlich auf dem heimischen PC oder Laptop belassen und regelmäßig eine Datensicherung auf ein externes Medium durchführen.
Vergisst man die Datensicherung und das System fliegt einem um die Ohren, dann ist ein Datenverlust vorprogrammiert.
Natürlich kann man auch vollständig auf externen Medien speichern, aber auch hier lauern Gefahren wie Festplatte fällt runter, Probleme beim korrekten Trennen vom System. Die Liste könnte ich nun lange weiterführen.
Und ganz schwierig gestaltet sich meist der Zugriff von extern, z.B. aus dem Urlaub.
Und die ganzen Bilddateien der Olympus Kamera wollen ja vernünftig gespeichert werden.

Wie sieht meine Lösung aus….

Ich hatte mir schon vor langer Zeit ein NAS von Synology angeschafft. Ja, früher hatte ich Server, sah da aber keine Verwendung mehr und der Stromverbrauch war mir zu hoch. Zumindest für die reine Datenhaltung.
Vor Jahren kaufte ich mir ein 4 Bay NAS von Synology. Das war ganz okay, kam aber nur mit 2,5″ Platten zurecht und es wurde mir zu klein.
Daher schaffte ich mir ein Synology DS1815 an. Ein tolles Gerät mit Intel CPU, 8 Einschüben, 4 Netzwerk Links.
Das Gerät verrichtete auch etwas mehr als 2 Jahre seinen Dienst.

Meine jetzige Lösung nach NAS Ausfall

Leider war dieses NAS von einem CPU Bug betroffen und die CPU hat von heute auf Morgen den Geist aufgegeben. Synology zeigte sich sehr kulant und wollte es über den Händler austauschen. Leider hatte der Händler davon noch nie etwas gehört und ich ahnt, die Sache würde langwierig.

Somit kaufte ich mir ein aktuelles System, ebenfalls von Synology. Es wurde das Synology DS1819+
Ebenfalls mit 8 Einschüben. Ich rüstete noch RAM nach, was bei den Modellen problemlos möglich ist.
Als Festplatten sind 2x HGST 3TB und eine WD Red 3 TB verbaut. Das macht in Summe mit SHR 5,5TB Kapazität. Mir reicht das erstmal. Da das System auf Grund der 8 Einschübe sehr flexibel ist, ist die Erweiterung problemlos möglich.

Nachdem NAS Ausfall prüfte ich sofort meine Datensicherung, welche ich zusätzlich noch auf ein externes Medium schreibe. Die war okay. Im Internet fanden sich dann Berichte, wobei es noch viel einfacher ist, das NAS wiederherzustellen:
Die Festplatten müssen im neuen NAS in der gleichen Reihenfolge gesteckt werden.
Und JA! Das funktioniert. Nach 20 Minuten war mein NAS, nebst Konfiguration wieder online!

Für mich noch wichtig…

Der Zugriff von außen, ohne eine Cloud ist klasse. Ich nutze das DS Photo von der Synology. Hier kann via Smartphone und Tablett zugegriffen werden und man hat eine Benutzerverwaltung. Gerade spannend für Fotos die man anderen geben möchte. Lediglich den Ordner freigeben, bzw. veröffentlichen und die Benutzerrechte vergeben.

Im Urlaub, wenn halt viele unwiederbringliche Bilder gemacht werden, speichere ich die Daten auf meinem macBook und kopiere diese meist Nachts auf das NAS. So muss ich keine externen Medien mitschleppen und bin immer sicher.
Denn wenn das macBook oder Kamera runter fällt oder gestohlen wird, habe ich meine Bilder noch.

Auf dem NAS habe ich sowohl die originalen RAW Files, als auch die entwickelten JPG`s gespeichert. Mit meinen iPhone oder Tablett kann ich dann auf die Bilder zugreifen und dort ebenfalls speichern.
Das ist toll, wenn man die Bildern dann noch weiter schicken möchte, wie.B. an die Familie.

Ich habe den Artikel nun bewusst recht allgemein gehalten, da nicht jeder einen tiefen technischen Background hat.
Dennoch wollte ich das Thema Datenspeicherung und Zugriffe nicht ganz unerwähnt lassen und mal kurz aufgreifen. Gerade die lokale Datenhaltung ist ja nicht ganz optimal.

Ich hoffe der kurze Bericht hat gefallen und bei Fragen einfach melden…..

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.